Erfolgreich bloggen – meine Top 5 Tipps für einen erfolgreichen Blog.

Hallo ihr Lieben,

heute ist einer dieser Tage, an denen ich gerne im Bett geblieben wäre. Es ist kalt, regnerisch und mein Bauch hat sich entschieden zu rebellieren. Heute morgen aber hatte ich einen kurzen Chat mit der lieben Elli und dachte mir, ich schreibe etwas zum Thema Blogging.

Immer wieder wird man gefragt, wie ein erfolgreicher Blog funktioniert und wie stellt man das alles an, das es auch noch einigermaßen ansprechend aussieht und wie kommt man eigentlich an diese ganzen Kontakte.

Hier sind für euch meine Top 5 für einen erfolgreichen Blogstart

1) Alles total easy oder “ Wie verdammt nochmal funktioniert dieses WordPress-Ding“
Wordpress und ich, wir sind mittlerweile Freunde geworden, wenn auch mit dem einem oder anderen Streit zwischendurch. Ich weiß was ein „Theme“ ist, Plug-ins kenne ich auch, ich komme mit Widgets klar und kann einiges selbst „bauen“. Zugegeben, ich bin kein Geduldsmensch und mein Schatz kommt aus dem IT-Bereich und hat mir meine WordPress Themes aufgesetzt. Glück gehabt:)

Am Anfang haben wir uns eine Woche Zuhause eingeschlossen, haben uns Gedanken gemacht, wie mein Blog aussehen soll und haben uns Stück für Stück an Kurvenrausch gesetzt.
Wenn ich also lese, dass viele Mädels nun auch einen Blog wollen und damit Geld verdienen möchten, muss ich zugegeben erstmal schmunzeln. Du kommst an dem Thema WordPress oder Jimdoo und wie sie alle heißen nicht vorbei und musst dich damit auseinandersetzen.
Wenn du über Startkapital verfügst kannst auch andere für dich arbeiten lassen. Eine deutlich entspanntere Lösung wenn du mich fragst.

2) Schreib viel Content und vor allem „Mach alles umsonst“
Da fängt es schon an: Was ist denn Content? „Und suuuper, ich bekomme Klamotten und darf sie behalten. Ich hätte sie nach meinem Shooting auch zurück geschickt, auf eigene Kosten. Gewinnspiele kann ich auch veranstalten und klar übernehme ich auch selbst die Versandkosten.“

Ich hoffe, dass wenn ihr den oberen Absatz lest, ihr meine Ironie erkennt und euch „nicht“ angesprochen fühlt.
Am Anfang ist es schwer seinen Blog mit Inhalten zu füllen die bezahlt sind. Wir waren alle mal an diesem Punkt.
Aber ich glaube, dass es den meisten Bloggern am Anfang auch nie wirklich um Geld ging. Zum Bloggen gehört immer eine gewisse Leidenschaft, eine Passion und viel Liebe zum Detail. Wir haben etwas zu sagen, wollen bewegen und motivieren. Wenn aus einem Hobby dann irgendwann ein Beruf wird, kannst du dich anders positionieren und für Dienstleistungen Geld verlangen. Das ist dann dein gutes Recht denn Bloggen ist harte Arbeit!
Gutscheine zahlen deine Miete nicht, oder wie Luciana gestern auf Facebook schrieb: Die zahlen nicht mal mein Klopapier.
Gutscheine sind eine nette Alternative wenn du am Anfang bist, vielleicht hast du auch ein absolutes Lieblingskleidungsstück was gerade in deinem Kleiderschrank fehlt.
Preisverhandlungen sind dann schon eine andere Sache, die uns leider niemand beibringt und auch fehlt am Anfang der Durchblick, was man denn genau verlangen kann. Fakt ist: Dumpingpreise schaden uns allen und drücken das Preisniveau nach unten. Dies macht wiederum die harte Arbeit der anderen Blogger, die eben nicht zu diesen Preisen arbeiten wollen, kaputt. Wer guten Content will und professionelle Dienstleistungen in Anspruch nehmen möchte, der muss auch Geld in die Hand nehmen.

Denke nicht an Followerzahlen, denke an deine Message, setze dir Ziele und hebe dich ab. Einen weiteren Blog der anderen ähnelt und sich in keinster Weise unterscheidet, vergisst man schnell.
Kurvenrausch ist und war nie ein reiner Modeblog auch wenn ich Fashion sehr mag. Ich wollte immer andere Themen mit aufgreifen und nicht nur meine neuesten Kleidungsstücke präsentieren. Jeder hat seinen anderen Fokus und genau das macht uns aus. Vielfalt ist wunderbar <3

3) Besuche jede wichtige Veranstaltung, jede Messe und gehe allen auf die Nerven
In Berlin konnte man auf den Messen beobachten, wie genervt einige Unternehmen von uns Bloggern sind. „Sie möchten gar nichts ordern?“ oder “ Ach, sie bloggen nur“ sind häufige Antworten, die einem schnell in die Verzweiflung treiben.
Dran bleiben heißt es jetzt und den Firmen klar machen, was für einen Mehrwert du bietest. Followerzahlen solltest du parat haben oder gar ein Media-Kit. Blogger sind mit das authentischte Werbemittel für ein Unternehmen, sei dir deines Wertes bewusst.

4) Kannste mir mal deine Kontakte rüberschieben
Networking-ja, Hilfe – ja -Alles auf dem Silbertablett servieren: No way!
So unglaublich oft werde ich angefragt, ob ich nicht mal Kontakte von Firmen weitergeben könnte. Mal so eben.
Meine Kontakte sind mein Kapital und diese werden gut behütet und absolut nicht einfach weitergegeben.
Wenn du neben dem Bloggen wie ich noch gefühlte 1000 andere Dinge machst, brauchst du ein gutes Netzwerk.
Dieses baut man sich über Jahre auf.

Wie finde ich nun die Kontakte? Ran ans Telefon oder schau dich im Netz um. Alle Informationen die du brauchst findst du dort.

5) Hilf anderen und bleib du selbst
Anderen Menschen zu helfen ist wie eine Spirale, die sich immer weiter dreht.
Ich erinnere mich noch genau an die Fashionshows in Copenhagen von Zizzi, bei denen ich damals als einzige Deutsche vor Ort war. Ich nahm ein befreundetes Model mit zur Veranstaltung. Bei der nächsten Show war dieses Model dann automatisch auf der Kontaktliste, wurde mit eingeladen und so konnte ich meine Freundin Manuela mitnehmen und so weiter. Es macht Spaß sich für andere mit zu freuen, sein Netzwerk zu erweitern und aktiv mit anderen gemeinsam im Austausch zu sein. Hin und wieder trifft man auf Menschen, die deine Hilfe leider nicht zu schätzen wissen. Lass sie weiterziehen und konzentriere dich auf die guten Dinge.

Bloggen macht Spaß und kann dich erfüllen. Seine Leidenschaft auszuleben ist ein tolles Gefühl und macht mich glücklich. Ironie musste in diesem Beitrag einfach sein
Eine gute Woche für euch

Eure
Tanja

 

7 Comments
  1. Sehr interessanter Post!
    Ich bin sehr frisch in der Bloggerszene und musste leider auch die Schattenseiten (Neid, Misgunst etc) erfahren. Ich finde, du hast das wunderbar gesagt: Vielfältigkeit ist toll!
    Jeder fängt irgendwo an und mittlerweile freue ich mich immer noch über jeden Follower ob auf dem Blog, Instagram etc.
    Aber viele Bloggerinnen sind sehr schnell abgehoben was ich persönlich schade und traurig finde.

    LG
    Geri

  2. Ich kann dir wirklich zustimmen. Ich bin 2013 angefangen zu bloggen und dachte, ich bin die Königin, als ich mein erstes Kooperationsangebot bekommen habe (in Form eines kostenlosen Produkts, versteht sich).
    Ich bin der Meinung, dass jeder diesen steinigen Weg gehen muss, um erfolgreich zu sein.
    Wenn mich was weitergebracht hat, dann sicherlich, dass ich fleißig bin, leidenschaftlich gerne blogge, einen langen Atem habe, stundenlang recherchiere, dass ich oft bis tief in die Nacht herein arbeite und jede Menge Anfängerfehler gemacht hab, aus denen ich lernen musste.
    Mal eben schnell und easy Erfolg haben: ich glaub da nicht dran.

    Ich wünsche dir weiterhin ganz viel Erfolg mit deinem zauberhaften Blog!
    Herzliche Grüße Caren

  3. Liebe Tanja,
    vielen Dank für deinen Beitrag.
    Mich, als totales Greenhorn was die Bloggerei angeht, hat dein Text noch einmal bestätigt. Ich mache das in erster Linie, weil ich glaube, dass ich was zu sagen habe und andere vielleicht inspirieren kann, so wie Menschen wie du und viele andere Plussize-Mädels mich inspiriert haben. Man merkt einfach, wenn Herzblut dahinter steckt.
    Wer die große Kohle verdienen will, schafft das nicht mit einem Blog. Mein schönster Lohn war die allererste E-Mail, die ich als Reaktion auf meinen ersten Post bekommen habe. Das war toll 🙂

    Ganz liebe Grüße,
    Jessica

  4. Hi, gerade eben deinen Artikel auf Facebook gefunden und reingeschnuppert… Leider muss ich dir zustimmen. Irgendwie scheinen in den letzten Wochen und Monaten immer mehr Unternehmen mit Dumpingpreisen für bezahlte Inhalte punkten zu wollen. Gerade die geänderten Google Richtlinien sollten aktuell die Preise eigentlich in die Höhe treiben anstatt nach unten!

    Da ich mein persönliches Genre vom Produkttester zur Gaming Website, bereits vor längerer Zeit gewechselt habe, habe ich das Problem mit Versandkosten und sowas nicht mehr, aber auch ich konnte früher oft diese Diskussion führen. Das dreisteste war damals ein Kollege der eine komplette Dolby Surround Anlage installieren hatte. Mitsamt Kabelverlegung und allem drum und dran und nach dem Test plötzlich die Anlage bezahlen sollte.

    Viele Firmen versuchen Blogger auszunutzen und gerade Preise immer weiter zu drücken. Dabei verweist man gerne auf so sinnlose Dinge wie den Pagerank und Co.

    Schade das es immer noch so viele Idioten gibt…. auf beiden Seiten…

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