So gelingt Online Shopping

Hallo, Ihr Lieben..

plötzlich ist er da, der Herbst, und wir fangen an, in den üblichen Geschäften nach neuen Inspirationen zu suchen. Ich gebe zu, ich bin ein absolutes Gewohnheitstier. Ich suche hier und dort nach Inspirationen, schaue mir Blogs an, die mir gefallen und kreiere neue Looks für mich.

Wie sieht es aber aus, wenn wir Neues wagen wollen? Muss es immer hochwertig sein? Immer der gleiche Look? Ich habe mich für euch umgeschaut und neue Shops für euch entdeckt, außerdem gebe ich euch in diesem Artikel noch einige Hinweise, wie das Online-Shopping leichter wird und ihr Fehlkäufe vermeidet.

Shopping zu Hause

Spätestens seitdem viele große Firmen auch aus Übersee nach Deutschland liefern, hat das Online-Shopping von Plus Size Mode mich gepackt. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich finde es entspannter zu Hause meine Kleidung auszusuchen, als durch die Innenstadt zu tigern. In den meisten Läden finde ich eh nichts Schönes, das ich wirklich toll und ansprechend finde. Hin und wieder verlaufe ich mich in den großen Bekleidungsketten – wirklich analog kaufe ich aber sehr ausgewählt und am liebsten bei Ulla Popken und dem Kurvenhaus in Hamburg. Dort werde ich immer fündig.

Online sieht es ganz anders aus… Ich kann bequem auf meinem Sofa mit einem Kaffee in der Hand bei meinen Lieblingsfirmen stöbern und mir Zeit nehmen. Ich mag es nicht wirklich, mich mit meinen Freundinnen zu treffen, zu shoppen, hier und da zu stöbern und die schweren Taschen zu schleppen – ich bin keine 15 Jahre mehr und weiß außerdem alleine, was mir und meinem Körper steht.

Wie finde ich den richtigen Look für mich?

Ladies, das dauert seine Zeit. Genau so, wie man viele Männer küssen muss, bis der Eine plötzlich da steht, so muss Frau sich auch durch alle möglichen Textilien probieren, bis sie ihren eigenen Look hat. Poly & Ester were my two best friends, besonders zu der Zeit, als ich gar keine finanziellen Mittel hatte. Heute ist Polyester auch nicht mehr Polyester, da gibt es inzwischen gravierende Unterschiede. Und nach wie vor arbeiten auch sehr viele Designer mit diesem Material. Solltest du stark schwitzen, dann empfehle ich dir eher luftigere Stoffe wie Baumwolle oder Viskose.

Kenne deinen Körper

Ich weiß, dass ich trotz meiner Körperfülle eine Taille habe und meine Schultern eher schmal sind. Mein Gesäß und die Oberschenkel sind am breitesten. Ich bin eher eine Birne vom Körperbau her und betone meine positiven Seiten sehr gerne. V-Ausschnitt, tailliertes Longshirt, Röcke bis zum Knie, Kleider in A-Linie und Gürtel für die Taille sind meine Freunde. Auch gut geschnittene Pullover wie zum Beispiel von Sieh an! liebe ich sehr.  Gedeckte Farben, nicht zu knallig und dunkle Töne lassen mich schlanker wirken.

Aber auch, wenn ich einige Muster nicht tragen sollte laut „Modepolizei“, so ist mir das manchmal herzlich egal. Denn merke dir: Wenn du dich wohlfühlst, dann strahlt es von innen nach außen. Im Alltag bekomme ich oft Komplimente für meine Haare, mein Styling, für meinen „Mut“ – auch wenn ich dieses Wort in der Zwischenzeit gar nicht mehr leiden kann.

Da ich einen großen Hintern habe, trage ich kaum Kleidung , die unterfüttert ist. Meistens denken die Hersteller nicht mit und auch wenn mir die Klamotte passt, so bekomme ich das Futter nicht über mein Hinterteil. Ich achte darauf, dass meine präferierte Kleidung viel Stretch hat und ich stelle mir bildlich vor, wie mir das Outfit wohl steht.

Tanja Marfo Portrait

Wie lernst du deinen Körper kennen?

Messe dich aus, von Kopf bis Fuß. Lasse dir helfen von einer Freundin oder deinem Partner. Zur Fashionshow der Plus Size Fashion Days habe ich mich komplett ausmessen lassen. Du brauchst nur ein Maßband und eine geduldige Person, die dir dabei hilft.

Welcher Körpertyp bist du? 

Bist du das „Alles oben-Mädchen“, der „Kugelfisch“ oder die „klassische Birne“?

Fotografiere dich

Mache Fotos von dir aus allen Blickwinkeln. Sei gut zu dir und kritisiere dich nicht, wenn dir irgendein Körperteil nicht gefällt. Schaue dir an, was du sehr liebst, was du betonen möchtest, was deine Stärken sind.

Eine gute Unterlage

Es gibt mittlerweile so wunderschöne Wäsche in großen Größen. Ich liebe Shapewear, sie gibt mir ein gutes Gefühl während des Tages, und ich trage sie wirklich immer.

Investiere in gute BH’s, die nicht einschnüren oder drücken.

Strumpfhosen sind gerade bei großen Größen ein Problem – hier solltest du immer ein paar Größen größer kaufen. Gerade wenn du sehr groß bist, so wie ich. Zur Not kannst du Shapewear auch über die Strumpfhose ziehen, so verrutscht absolut nichts.

Investiere in Key Pieces

Eine gute Bluse, ein klassischer Rock, das kleine große Schwarze, gute Schuhe mit Fußbett, ein oder zwei gute Taschen, dein Lieblingsschmuck in deiner Lieblingsfarbe, ein Mantel der sitzt, eine schöner Pullover und ein paar Tücher zum Variieren. Ich für meine Fälle liebe Schals, aber ich mag es nicht, wenn sie omnipräsent sind. Sie dürfen gerne flauschig sein, aber nicht zu mönströs. Das nimmt mir jede Figur.

Probetragen

Wenn ein Rock oder ein Kleid absolutes Neuland für dich sind, dann trage sie doch einfach zu Hause und schaue, wie du damit zurecht kommst. Vielleicht traust du dich im nächsten Schritt nach draußen, wenn auch nur zum Bäcker um die Ecke. Mach dir nicht zu viele Gedanken – Mode macht Spaß und ist für alle da.

Ich hoffe, dass euch meine Tipps weitergeholfen haben. Lasst mir gerne ein Feedback da…

LG

Eure, Tanja

Dieser Beitrag wurde in freundlicher Zusammenabeit von Sieh an! erstellt.

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