Rapunzel kann einpacken – 5 Tipps für schöne Haare

Dieser Beitrag enthält Affiliate Links. Davon kaufe ich dann mein großes Haus am Meer und werde steinreich 🙂

Du kennst das..

Deine Haare sind frisch vom Friseur, alles sitzt gut, und auf dem Weg nach Hause fragst du dich, wie du diese Locken alleine je wieder hinbekommen sollst. Gleichzeitig denkst du daran, ob die Pflege deiner Haare für dich aufwändiger wird und was du alles brauchst, damit das Styling dir gelingt.

Friseure sind für mich wie Ärzte im weißen Kittel. Ich habe großen Respekt vor ihrem Können und ihrer Arbeit. Schöne und gepflegte Haare machen unglaublich viel aus und sind für mich Teil meiner täglichen Beauty-Routine. Ich hatte früher mehrere Glätteisen, Lockenstäbe und unglaublich viele Pflegemittel, weil ich dachte, dass ich sie brauche. Tatsächlich benutzen tue ich nur einen Bruchteil davon, und heute weiß ich, was meinen Haaren gut tut.

Was dir der heutige Blogartikel zeigen will, ist, wie du selber mit etwas Übung dein „Frisch vom Friseur-Feeling“ zu Hause umsetzen kannst. Ich verrate dir meine liebsten Produkte und erzähle dir, warum ich seit vielen Jahren Extensions trage und sie nicht missen möchte.
Wie bei so vielen Dingen im Leben macht Übung den Meister. Also nicht gleich verzagen, wenn das gewünschte Ergebnis anders aussieht.

5 Tipps für schöne Haare

1. Nicht zu oft waschen

Wenn ich länger als zwei Tage meine Haare nicht wasche, sehe ich aus, als komme ich gerade straight aus dem Wasser.

Mein Haaransatz macht das maximal zwei Tage mit. Meine Frisur fällt dann schnell zusammen und sieht strähnig aus. Bäh!

Allerdings begünstigt zu häufiges Haarewaschen die Überproduktion der Talgdrüsen, was wiederum zu fettigem Haar führen kann.

Mein Tipp: Setze lieber einen Tag aus und nutze Trockenshampoo für den Ansatz. Als Alternative wäre zusätzlich eine Hochsteckfrisur oder ein Zopf möglich.

5 Tipps für schöne Haare

2. Nasse Haare mit Vorsicht behandeln

Früher habe ich meine Haare nach dem Baden immer trocken gerubbelt, was ich heute auf keinen Fall mehr mache.

Die Haare sind nach dem Waschen sehr empfindlich, denn im nassen Zustand öffnen sich die Hornschuppen der Haaroberfläche.

Meine feuchten Haare wickle ich nach dem Waschen als Erstes in ein Handtuch ein und lasse sie für eine gewisse Zeit in Ruhe. Anschließend tupfe ich die Haare mit dem Handtuch ab und sauge somit reichlich Wasser auf. Die Schuppenschicht schließt sich, ein schöner Glanz entsteht.
Nasse oder feuchte Haare kämme ich grundsätzlich nicht, erst wenn das Haar einigermaßen trocken ist. Sprüh-Conditioner hilft dabei, die Haare zu entwirren. Zu viele Chemie sollten wir aber auch nicht benutzen. Auf einen Hitzeschutz auf keinen Fall verzichten!

5 Tipps für schöne Haare

3. Bürste ist nicht gleich Bürste

Wenn ich nur daran denke, welche Schmerzen mir als Kind das Haarekämmen bereitet hat und welch’ Engelsgeduld meine Mutter dabei haben musste! Früher gab es keine Entwirrbürsten oder besonders viele Hilfsmittel, die kräftiges Haar entknotet haben. Ich hatte „Haare wie ein Pferd“, würde Oma sagen. *lach*

Nun ja, heute helfen Extensions nach, und trotzdem nutze ich den Tangle Teezer jeden Tag. Haarebürsten tut nicht mehr weh, und auch das Entwirren von Kletten nicht. Dem Erfinder dieser Bürste möchte ich gerne mal persönlich Danke sagen.

Mein Sohn hat übrigens afro-krauses Haar, was für dieses Zauberdings auch kein Problem darstellt.

Ob jetzt einhundert Bürstenstriche für mehr Glanz sorgen, kann ich nicht sagen, aber das Bürsten macht Spaß.

5 Tipps für schöne Haare

4. Locken, die halten!

Seit fast sieben Jahren habe ich mein Glätteisen. Es war das erste Geschenk meines Ex-Freundes und hat länger gehalten als unsere Beziehung. *just a little sidenote*

Locken kann dieses Good Hair-Day-Gerät auf jeden Fall auch, aber bei mir selbst gehen die nur mit einem Lockenstab. Hier bin ich eine ganz klassische Frau und vertraue auf den guten alten Lockenstab von Remington, der mich auch schon einige Jahre begleitet.

Ich brauche kein neuestes technisches Wunderwerk, das meine Haare Strähne für Strähne von selbst aufdreht. Das macht mich ehrlich gesagt wahnsinnig und dauert drei Stunden.

Ich knete etwas Haarschaum in meine trockenen Haare, die vorher übrigens auch einen Hitzeschutz bekommen haben. Danach teile ich unterschiedlich große Haarpartien ab und locke diese nach und nach.

Merke:
Ein schmaler Lockenstab macht zwar eher Korkenzieherlocken, aber diese lassen sich mit einem grobzinkigen Kamm und etwas Haaröl einfach in größere Wellen verwandeln.
Nach dem Locken die Haare auskühlen lassen, langsam und vorsichtig die Haare durchkämmen und etwas Haaröl einarbeiten.
Wenn die Locken weiterhin zu klein oder intensiv sein sollten, einfach einen Lockenstab mit einem breiteren Durchmesser wählen.

5. Haarpflege

Ich liebe alles, was gut riecht. Das ist bei all meinen Pflegeprodukten so. Ob Kokos, Schokolade, Shea-Butter, Zitrone … es gibt viele Gerüche, die ich mag.

Wichtig:

Deine Haarpflege sollte zu deinen Haaren passen. Feine Haare brauchen eher Volumen anstatt Öle, trockene Haare eher reichhaltigere Pflegeprodukte als normale. Was genau braucht dein Haar?

Einmal wöchentlich gibt es eine intensive Haarkur, die ich fünfzehn Minuten einwirken lasse, während ich in der Badewanne meiner Me-Time nachgehe. Jeden zweiten Tag gibt es eine Spülung und einen Leave-in-Conditioner, um meine Haare zu entwirren.

Ich nutze Haarspray nur von einer Marke, weil einfach kein anderes bei mir hält. Mein Pony führt nämlich ein Eigenleben und ist ohne Haarspray und Glätteisen nicht zu bändigen.

Ich föhne meine Haare außerdem eher selten und lasse meine Haare an der Luft trocknen, so oft es geht.

Ich trage zwar Extensions, aber mein Eigenhaar ist in der Zwischenzeit schulterlang, was mich sehr freut. Durch die Verdichtung sind meine Haare voller und länger, was ich sehr gerne mag.

Mehr über Extensions verrate ich euch bald in meinem neuen Post aus der Beauty-Kategorie.

 

Alles Liebe,
Tanja

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